Diät-Mythen und ihre Wahrheit

9 Mrz

Die tollen Tage des Karnevals sind vorbei – nun ist also Aschermittwoch. Der Ausklang des närrischen Treibens.

Im Christentum stellt dieser Tag den Beginn des 40-tägigen Fastens dar und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte. Die Fastenzeit umfasst 46 Kalendertage und dauert bis Karsamstag. 

Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, im Gottesdienst am Aschermittwoch die Asche vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche zu bezeichnen.

Fasten ist die willentliche, völlige oder teilweise Enthaltung von Speisen, Getränken und Genußmitteln. Unter striktem Fasten versteht man den völligen Verzicht auf Speisen und Getränke über einen bestimmten Zeitraum hinweg, üblicherweise für einen oder mehrere Tage. Wer nicht unbedingt fastet, kennt sicherlich aber die abertausenden Diäten, die zum großen Abnehm-Erfolg führen sollen.

Aus diesem Grund habe ich mal die 5 wichtigsten Diät-Mythen unter die Lupe genommen:

Diät-Mythos „Ab 30 nimmt man zu“

Dieser Mythos enthält leider einen wahren Kern. Ab 30 verliert der Körper an Muskelmasse. Der Grundverbrauch an Kalorien sinkt dadurch und man neigt dazu, Fett anzusetzen. Falsch ist jedoch, dass man deswegen zwangsläufig dick wird. Wer sich darauf einstellt und bereit ist, mehr für seine Figur zu tun als früher, kann die altersbedingte Gewichtszunahme vermeiden.

Diät-Mythos „Rauchen macht schlank“     

Wer glaubt, dass Nikotin schlank macht, sollte sich einmal in seiner Umgebung umschauen – und wird dort auf jede Menge übergewichtige Raucher treffen. Richtig ist: Mit dem Rauchen aufzuhören führt oft zu Gewichtszunahme. Der Umkehrschluss, dass man mit Zigaretten abnehmen kann, ist jedoch nicht zutreffend.

Diät-Mythos „Schlank durch Sauna“

Wer sich vor und nach dem Saunagang auf die Waage stellt, kann sich zwar meistens über einige hundert Gramm Gewichtsverlust freuen. Doch der Schein trügt. Was beim Saunen ausgeschieden wird, ist größtenteils Wasser. Der Kalorienverbrauch beim Schwitzen ist eher gering.

Diät-Mythos „Nudeln machen dick“

Spaghetti-Fans können aufatmen: Nudeln haben zwar viele Kohlehydrate, die Kalorien halten sich jedoch in Grenzen. Das Problem bei Nudelgerichten sind nicht die Nudeln, sondern die fetten Soßen. Spaghetti Bolognese oder Tortellini mit leckeren Sahnesoßen gehören deshalb natürlich weiterhin zu den Diät-Sünden. Wer sich für eine leichte Tomatensoße mit Basilikum entscheidet, kann dagegen ohne Reue genießen.

Diät-Mythos „Margarine statt Butter“

Auch ein weit verbreitetes Diät-Gerücht: tierische Fette durch Pflanzliche ersetzen. Wer auf Butter verzichtet, dafür aber Margarine nimmt, hat in puncto Figur so gut wie nichts gewonnen. Beides hat in etwa gleichviel Kalorien. Der einzige Vorteil von Margarine: Sie enthält weniger Cholesterin.

Kennt ihr noch andere Diät-Mythen? Was war der größte Diät-Flop, den ihr erlebt habt?

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