Nachhaltigkeit fördern mit grünen Tipps (Teil 6)

27 Sep

Nachhaltig handeln, nachhaltig denken – immer mehr rückt diese Devise in unser Umfeld. Nur wer die Fakten kennt, kann auch so handeln und denken – vor allem umdenken. Daher geht auch diese Artikelreihe bereits in die sechste Runde und soll wieder mal zum nachdenken und auch handeln anregen. Viel Spaß beim Lesen! 

Warum Bio nicht immer gut ist

Nicht alles, was sich nach Bio anhört, ist auch gut. So benötigt man für die Herstellung einer Tankfüllung (50 Liter) reinen Biokraftstoffs über 200 Kilo Mais. Von der gleichen Menge Mais könnte auch ein Kind in Mexiko ein Jahr lang satt werden.

Was Plankton und Plastik gemeinsam haben

In den sieben Weltmeeren schwimmt sechsmal mehr Plastik als Plankton. Jedes Jahr landen 6,4 Millionen Tonnen Kunststoff in den Ozeanen. Und so schwimmen auf jedem Quadratkilometer Wasseroberfläche schon jetzt mehr als 18.000 Plastikteile, die von Tieren verschluckt werden oder in denen sie sich verheddern können.

Wie wir 250 Millionen Liter Erdöl einsparen können

Um eine Plastiktüte herzustellen, braucht man 40 Gramm Erdöl. Bei einem Verbrauch von durchschnittlich 65 Tüten pro Person landen in Deutschland so pro Jahr über fünf Milliarden Tüten auf dem Müll. Das sind mehr als 250 Millionen Liter Erdöl, die da verschleudert werden.

Wie man 5 Kilo Speck und 5.000 Kilo CO2 abnimmt

Der durchschnittliche Aufzugfahrer fährt sechs Mal am Tag drei Etagen in einem Vier-Personen-Aufzug. Das verursacht über 5.000 Kilo CO2 im Jahr. Wer darauf verzichtet und zehn Minuten am Tag Treppe steigt, hilft nicht nur der Umwelt, sondern kann im Jahr auch noch 5 Kilo abnehmen.

Was Kopierpapier mit Computern zu tun hat

Schon eine Packung recyceltes Kopierpapier, also 500 Blatt, spart so viel Energie, wie 35 Computer mit Flachbildschirmen an nur einem Arbeitstag benötigen.

Warum die Tomate ein Sommerkind ist

In Deutschland ist die beste Zeit für die rote Frucht von Mai bis September. Dann gibt es aromatische Tomaten direkt aus der Region. Außerhalb der Saison verzehnfacht sich jedoch ihre CO2-Bilanz – energieintensive Gewächshäuser und lange Transportwege fordern dann ihren Tribut.

Warum Medikamente nicht immer helfen

30 Prozent aller Medikamente werden in Deutschland weggeworfen, so Experten. Oftmals nicht fachgerecht, sondern im Hausmüll oder in der Toilette. Mit verheerenden Folgen: Über 40 verschiedene Substanzen sind mittlerweile in Gewässern finden. „Lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“

Was Rülpsen mit der Klimaerwärmung zu tun hat

Eine Kuh furzt und rülpst alle 40 Sekunden. Am Ende eines Tages hat jede Kuh so bis zu 500 Liter Methangas ausgestoßen. Und das ist vor allem schlecht für das Klima. Denn Methan trägt 23 Mal mehr zur Klimaerwärmung bei als die selbe Menge Kohlendioxid. Weniger Fleisch bringt also mehr für unsere Umwelt.

Warum nicht alles einfach ist

Für viele Dinge in unserem Leben brauchen wir Energie – zum Kochen, Autofahren oder Heizen. Doch auch diese „End-Energie“ muss hergestellt werden, heute vielfach noch aus Uran, Kohle oder Erdöl. Dabei wird oftmals die dreifache Menge an „Primär-Energie“ aufgebracht, um schließlich „End-Energie“ zu gewinnen.

Ich hoffe, ich konnte wieder einmal mehr zum Nachdenken und natürlich auch zum Handeln anregen.  Der nächste Artikel in diesem Blog zum Thema Nachhaltigkeit kommt bestimmt! 🙂

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