Nachhaltigkeit fördern mit grünen Tipps (Teil 10)

14 Dez

Das Jahr kommt seinem Ende näher, der Geschenke-Marathon läuft und die Vorfreude ist groß. Ich möchte Euch auch ein kleines Geschenk machen und Euch wieder einige grüne Tipps und Fakten zu Thema Nachhaltigkeit mit auf dem Weg geben. 

Warum Bio-Gemüse intensiver schmeckt

Mittlerweile gibt es in Deutschland rund 22.000 Bio-Bauern. Da sie die Pflanzen nicht mit synthetischem Dünger versorgen, wächst das Gemüse langsamer als beim konventionellen Anbau. Das ist von Vorteil für uns Konsumenten. Denn so nimmt das Gemüse 20 Prozent weniger Wasser auf und schmeckt dadurch auch intensiver.

Warum mehrfach besser ist

In Deutschland werden jährlich mehr als 32 Milliarden Liter Getränke konsumiert, die in Flaschen, Kartons oder Dosen verpackt sind. Rund 70 Prozent davon werden in Mehrwegverpackungen abgefüllt. Das ist gut so. Denn Dosenbier verursacht dreimal so viel CO2 wie Bier in Mehrweg-Glasflaschen.

Warum Trennung auch entlastend ist 

Mit der getrennten Entsorgung von Grünabfällen oder der Kompostierung vor Ort könnte jeder Bundesbürger nicht nur die graue Mülltonne um gute 70 Kilo pro Jahr entlasten, sondern auch seinen Geldbeutel schonen. Denn in vielen Städten und Gemeinden gibt es die grüne Tonne umsonst.

Warum praktisch nicht immer gut ist

Schnell mit einem feuchten Tuch etwas wegwischen? Praktisch und bequem. Doch Einmaltücher zum Reinigen verursachen bis zu sechsmal mehr Müll als herkömmliche Putzmethoden und kosten zudem erheblich mehr. Wie wär´s denn mal mit einem klassischen Putzlappen oder einem ausrangierten T-Shirt?

Warum eine Waschmaschine so schwer ist wie ein Auto

Eigentlich wiegt eine Waschmaschine um die 70 Kilo. Allerdings ist ihre Produktion mit einem Materialeinsatz von über 1.400 Kilo verbunden. Das entspricht dem Gewicht eines Mittelklassewagens. Deswegen eine defekte Maschine durchaus mal reparieren lassen, als sie gleich verschrotten zu lassen.

Warum doppelt besser ist

Mittlerweile hat fast jeder Drucker eine Duplex-Funktion – entweder im Gerät selbst oder als Software-Option. Mit dem doppelseitigen Druck könnte jede Person bis zu 70 Kilo Müll im Jahr vermeiden, den Wald schonen und den Geldbeutel entlasten.

Was Kopierpapier mit einer Kleinstadt zu tun hat

Jährlich werden in Deutschland rund 800.000 Tonnen Kopierpapier verbraucht. Würde hier der Anteil von Recyclingpapier von aktuell gut 20 auf 50 Prozent steigen, könnte die CO2-Emission um die Menge reduziert werden, die eine Kleinstadt mit 8.000 Einwohnern pro Jahr verursacht.

Warum wir mehr Fahrrad fahren sollten

Radfahren ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch gut für uns selbst. Denn schon bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h werden pro Stunde bis zu 600 Kilokalorien verbrannt. Zudem steigert es die Leistungsfähigkeit, verbessert die Blutfettwerte und mittelfristig kommt auch die Figur wieder in Form.

Einmal werden wir noch wach … Naja, etwas Zeit bis zum Heiligen Abend ist es ja noch. In der nächsten Woche werde ich zum Thema Nachhaltigkeit noch ein „Christmas-Special“ rausgeben. Also Vorfreude pur – seid gespannt!

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Eine Antwort to “Nachhaltigkeit fördern mit grünen Tipps (Teil 10)”

  1. Finn Januar 6, 2012 um 23:54 #

    Lehrreicher Post. Cool, wenn man das Thema auch mal aus einer anderen Perspektive ansehen kann.

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